Tipps für den Umgang mit KI

Umgang mit KI

Das findest du auf dieser Seite:


Warum ist es wichtig, sich mit Künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen?

Fakt ist: Künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben. KI wird die Zukunft der Arbeitswelt verändern, sie bringt viele Chancen und auch einige Herausforderungen. Es ist deshalb wichtig, sich über neue technologische Entwicklungen zu informieren, um am Ball zu bleiben und mitreden zu können. 

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Was muss ich beim Umgang mit Künstlicher Intelligenz beachten?

    Künstliche Intelligenz kann scheinbar alles: Sie kann für dich Gedichte schreiben, leckere Rezeptideen liefern, ein Logo erstellen, Aufsätze verbessern und und und. Ob die Outputs aber tatsächlich gut sind, ist eine andere Geschichte.

    Viele Tools sind noch im Aufbau und können beispielsweise nicht auf aktuelle Fakten zugreifen. Die Entwicklerfirmen von ChatGPT und Bard warnen bei der Registrierung vor, wie sie es selbst ausdrücken, „fehlerhaften“ Antworten und „Erfindungen“.

    Es ist deshalb besonders wichtig, sich kritisch mit KI auseinanderzusetzen, um über mögliche Vor- und Nachteile Bescheid zu wissen.

    #1: Die KI verfügt nur über ein begrenztes Wissen

    Der erste Punkt ist gleich einer der wichtigsten. Künstliche Intelligenz wird meistens nur für die Lösung eines bestimmten Problems trainiert. Alles, was darüber hinausgeht, kann die KI (noch) nicht wissen. 

    #2: Die KI kann falsche Informationen generieren

    Um Lücken des begrenzten Wissens zu füllen, neigt Künstliche Intelligenz oft dazu, falsche Fakten, Jahreszahlen oder Zitate einfach zu erfinden. Das nennt man auch „KI-Halluzinationen“. Prüfe deshalb immer alle Antworten ganz genau. 

    #3: Die KI ist voreingenommen

    Künstliche Intelligenz nutzt Algorithmen und Daten, um dir passenden Content auf Social Media vorzuschlagen. Du als Nutzer:in wirst, vereinfacht gesagt, in Schubladen gesteckt und die KI entscheidet, welche Inhalte dir vermehrt angezeigt werden. So ist man schnell in einer Bubble, in der immer wieder ähnliche Dinge wiederholt werden. So lernt man weniger neues dazu.

    Auch Vorurteile oder Meinungen, die negativ oder verletzend sind, können durch diese Voreingenommenheit verstärkt dargestellt werden.

    Ein weiterer Begriff für die Voreingenommenheit ist das englische Wort Bias.

    Ist dir eine Voreingenommenheit auf Social Media schon einmal aufgefallen? Sprich mit deinen Freundinnen und Freunden über eure Erfahrungen!

    #4: Die KI kann auch anstößige oder schädliche Antworten liefern

    Auch davor wird selbst von den Entwickler:innen von KI-Tools gewarnt: Die KI gibt vielleicht Tipps, die du selber nicht im Traum deiner besten Freundin vorschlagen würdest. 

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    5 Tipps für die sichere Nutzung von Künstlicher Intelligenz

    • Überprüfe immer die Antworten und Ergebnisse mit den darin enthaltenen „Fakten“.
    • Betrachte die KI als Hilfswerkzeug wie einen Taschenrechner. 
    • Setz dir ein Zeitlimit in der Nutzung mit KI-Tools! Vielleicht bist du ja sogar schneller alleine oder wenn dir Freundinnen und Freunde helfen? 
    • Gib nie persönliche Daten oder private Informationen an – weder von dir, noch von anderen Personen in deinem Umfeld.
    • Hast du schon mal ein Gedicht oder Songtext von der KI schreiben lassen? Probier's aus und sprich mit deinen Freundinnen und Freunden über das Ergebnis.

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    Der Europäische AI-Act

    Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz ist vor allem in den letzten zwei Jahren sehr schnell passiert. Kaum ein Tag vergeht, ohne neue Nachrichten aus der Welt von ChatGPT & Co. Die rasante Entwicklung hat aber auch Schattenseiten: Urheberrechte, Datenschutzfragen und Sicherheitsstandards sind derzeit für Nutzer und Nutzerinnen, aber auch für Entwickler und Entwicklerinnen sehr uklar und Regeln nicht niedergeschrieben. Das soll sich aberändern.

    Am 8. Dezember 2023 hat sich die EU auf den sogenannten „AI-Act“ (KI-Gesetz) verständigt.

    Mit dem AI-Act soll ein Gesetz entstehen, welches klare Prioritäten und Standards für den Einsatz und die Entwicklung von künstlicher Intelligenz in ganz Europa festlegt. Der AI-Act macht die EU zum internationalen Vorreiter für den verantwortungsbewussten Umgang mit KI, stärkt den Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie ihrer Grundrechte.

    Der Gesetzestext des AI Act wird aktuell noch ausgearbeitet, aber er soll aber noch im Jahr 2024 präsentiert und beschlossen werden. Das Gesetz soll dann frühestens ab 2025 in Kraft treten.

    Mehr Informationen findest du hier:

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    Jugendportal: faktencheck KI

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      Jugendportal.at wurde zuletzt am 17.04.2024 bearbeitet.

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