Fakten zum Klimawandel

Eine Diskussion zum Klimawandel zu führen kann oft schwierig sein, besonders wenn Menschen Fake News verwenden, um den Klimawandel zu leugnen. Oft fallen uns die richtigen Fakten nicht mehr ein oder die Flut an Fake News verunsichert uns. Umso wichtiger, dass du Bescheid weißt, mit welchen Mitteln und Tricks Meinungen verbreitet und beeinflusst werden und wie du die Infos einordnen kannst - vor allem, wenn es um Infos geht, die du selbst weiterverbreiten möchtest. Wir haben häufig verwendete Aussagen von Klimawandel-LeugnerInnen zusammengetragen und stellen sie wissenschaftlichen Fakten gegenüber.

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„Die Wissenschaft ist sich nicht einig, ob der Mensch einen Einfluss auf den  Klimawandel hat.“
97% aller VertreterInnen der  Klima-Wissenschaft sind sich  einig, dass der Mensch zu  einem großen Teil den Klimawandel verursacht.   Die anderen 3% folgen unter  anderem wirtschaftlichen und politischen Interessen.
  „Es findet keine  Erderwärmung statt.“
Der menschliche Einfluss auf das Klima ist eine wissenschaftliche Tatsache.  In Österreich ist die Temperatur seit 1880 um nahezu zwei Grad gestiegen und alle untersuchten Gletscher sind seit 1980 deutlich kleiner geworden.
 „Manchmal ist es  heißer, manchmal kälter, das gab es immer schon!“
Klimaschwankungen gab es auch schon bevor der Mensch  begonnen hat, große Mengen an CO2 auszustoßen.   Aber der steile Anstieg der Temperaturkurve seit den 1980er-Jahren kann nur mit dem Einfluss des Menschen erklärt werden.
„Seit 1998 erwärmt sich die Erde nicht mehr. Wegen sinkender Sonnenaktivität wird der Klimawandel stoppen.“
Die Temperaturkurve zeigt  weiterhin nach oben, es gibt also keine „Pause“ der Erderwärmung.   Die geringere Sonnenaktivität könnte sich nur sehr wenig (etwa -0,3 Grad) auf die drohende  Erderwärmung von bis zu 4,8 Grad auswirken.
„Die Natur setzt viel mehr CO2 frei als  der Mensch. Unser  Beitrag ist zu gering, um Auswirkungen zu haben.“
Auch wenn der menschengemachte Anteil nur 4% des  Kohlenstoffkreislaufs ausmacht – die Wirkung ist groß.   Geringe Änderungen der CO2- Konzentration wirken auf das  Klimasystem, weil das natürliche Gleichgewicht gestört wird.
„Wie wollen wir das Klima vorhersagen? Wir wissen nicht  mal, wie das Wetter in zwei Wochen wird!"
Wetter und Klima sind nicht  dasselbe.   Das örtliche Wetter wird von dem kurzfristigen Zustand der Atmosphäre bestimmt. Das weltweite Klima bezieht sich aber auf  lange Zeiträume von mindestens 30 Jahren.
„Der Klimawandel ist doch gar nicht so schlimm. Er kann auch positive Auswirkungen haben.“
Die negativen Auswirkungen des Klimawandels sind viel größer als die möglichen, kurzzeitigen  positiven Folgen.   Außerdem kommt es durch den zunehmenden Temperaturanstieg zu chaotischen Wetterabläufen.
Wegweiser "Mehr Infos und Tipps"
Protestierende "Fridays for Future"
Du möchtest deine Gesprächs-Skills  aufpolieren, um  Klimawandel- LeugnerInnen  zu kontern?
Wir unterstützen dich dabei! mehr Infos unter: www.jugendportal.at/argumentationstipps

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Jugendportal.at wurde zuletzt am 25.11.2020 bearbeitet.

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