Islam in unserer Gesellschaft - ein Kommentar

Leben
Viola Krasniqi / 09.10.2019
Love thy neighbor Schriftzug

Mal hört man ihn in Verbindung mit Gewalt, mal mit Terror und mal mit Zwang. Den Islam.

Kaum eine/r weiß jedoch, dass das Wort „Islam“ selbst „Friede“ bedeutet.

Nein, wir Frauen werden nicht gezwungen ein Kopftuch zu tragen. Und nein, wir sind nicht aus Gruppenzwang gläubig, sondern aus Überzeugung.

Nein, wir bringen nicht unser Gegenüber um, sobald sie nicht an dasselbe glauben, wie wir. Und nein wir islamischen Frauen sind auch keine Sklavinnen der Männer.

Mal abgesehen davon, dass gerade einiges in der österreichischen Politik schiefläuft, ist das Kopftuchverbot eines der Dinge, die auch auf menschlicher Basis nicht nachvollziehbar sind und gerade in der islamischen Welt stark herumpulsiert. Wie man denn überhaupt darauf kommt, den angeblichen Vorbehalt von Familienmitgliedern, das tragen zu dürfen, was man möchte mit einem Verbot, welches besagt eben nicht das (Kopftuch) tragen zu dürfen, was man möchte, auszugleichen, ist mir ein Rätsel.

Wie wäre es denn, wenn in Sozialarbeit investiert werden würde, um diesen Einzelfällen, in denen Mädchen hierzu wirklich gezwungen werden, richtig nachzugehen?

Wie wäre es allgemein, wenn wir egoistischen Lebewesen zur Abwechslung auch mal hinterfragen und uns für uns neue Dinge interessieren würden, anstatt nur Vorurteile und Pessimismus in die Welt zu setzen?

Weder der Islam, noch das Christentum, das Judentum, der Buddhismus oder andere Glaubensrichtungen besagen, jemanden, der nicht gleicher Meinung ist wie du, zu verletzen. Das jene Personen, die das tun, trotzdem existieren, liegt nicht an ihrem „Glauben“, sondern an ihrer eingeschränkten Sichtweise und aggressiven Lebenseinstellung.

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Vor allem unter Muslimen ist es strengstens verboten, jemandem seine eigene Religion oder auch sonst etwas aufzuzwingen und jeder, der dich anders belehrt, belehrt dich des Falschen.

Aber es gibt bekanntlich überall das schwarze Schaf, oder doch die schwarzen Schafe in der Herde. Den Grund dafür habe ich ja schon oben erläutert.

Letztendlich möchte ich nur anmerken, dass Akzeptanz das ist, wonach sich alle Menschen heutzutage sehnen und, dass Akzeptanz nicht von anderen zu erwarten ist, solange du selbst nicht akzeptierst.

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Jugendportal.at wurde zuletzt am 24.06.2022 bearbeitet.

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