Abenteuer L17 – Erlebnisse von FührerscheinanwärterInnen

Leben
Andrea Krapf / 04.07.2019
Frau die in einem Auto sitzt und fährt

Die große Freiheit, der warme Fahrtwind, der einem durchs offene Fenster regelrecht ins Gesicht bläst und das laute Mitsingen des Lieblingssongs: Diese Begriffe bringen Jugendliche oft mit dem Erwerb des Führerscheins und dem Autofahren in Verbindung. Doch aller Anfang will gelernt sein, und dabei wird es den jungen FührerscheinanwärterInnen teilweise nicht gerade leicht gemacht.

Quietschende Reifen, riskante Überholmanöver und genervte Blicke, die einem zugeworfen werden – diese unangenehmen Situationen klingen für viele junge AutofahrerInnen nicht unbekannt und werden einem vor allem am Anfang viel häufiger unterkommen als Freiheit, Fahrtwind und Co. Wie wenn das Steuern eines Automobils überhaupt am Beginn der Führerscheinausbildung nicht schon anstrengend genug wäre, kosten einem manchmal leider auch andere VerkehrsteilnehmerInnen die Nerven: Und nein, ich meine damit nicht nur die langsamen Drahteseln oder die abenteuerlich laut scheppernden Traktoren, die man besonders in der warmen Jahreszeit immer wieder auf Österreichs Straßen antrifft.

Vielmehr ist das rücksichtslose Verhalten mancher FahrzeuglenkerInnen beim bloßen Anblick eines Übungsschilds eine regelrechte Zumutung im heutigen Verkehr – eine Erfahrung, die ich nach mittlerweile fast einen Jahr auf der Straße leider schon viel zu oft machen musste, sei es das Ertönen der Hupe nach dem Absterben des Autos vor der grünen Ampel oder bei einem zweiten Parkversuch, nachdem der erste missglückt ist.

Eine Frage, die mir bei diesen respektlosen Handlungen immer wieder in den Kopf kommt: Können sich manche AutofahrerInnen nicht mehr daran erinnern, wie es ihnen bei ihren ersten Fahrversuchen ging oder treffe ich auf der Straße nur auf regelrechte Ausnahmetalente, die von Beginn an das Schalten oder das Betätigen der Kupplung perfekt beherrscht haben?

Kein Wunder, dass sich manche Jugendliche regelrecht vor dem Startschuss (und dem Ende) der Führerscheinausbildung fürchten. Der beste Tipp meinerseits ist jedoch simpel und einfach ruhig zu bleiben und sich genervte Manöver einfach nicht zu sehr zu Herzen und persönlich zu nehmen. Aller Anfang ist schwer – besonders beim Autofahren, und da geht es vielen gleich, ihr seid nicht allein mit diesen Problemen! Je mehr Kilometer ihr sammelt, desto besser wird auch euer Fahrgefühl werden und wenn ihr später selbst einmal in die Situation kommt, eine unsichere Fahranfängerin oder einen Fahranfänger vor euch zu haben, denkt an eure eigenen Erfahrungen zurück und reagiert rücksichtsvoller!

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Jugendportal.at wurde zuletzt am 14.11.2019 bearbeitet.

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