Der Traum vom Süden. Weihnachtliche Wochenendreisetipps von Laibach bis Triest

Reisen
Anna Morandini / 05.12.2016
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TRIEST – Das kleine Wien am Meer

Die kosmopolitische Stadt mit der glorreichen Vergangenheit, das „kleine Wien am Meer“. Schon die Fahrt hierher durch die farbenreiche Naturschönheit des Karsts ist ein Genuss. Oberhalb erhebt sich dann die mächtige Burg samt Kirche, die auf die Stadt samt römischem Theater, Teatro Verdi, Hafen und Canal Grande herabblickt. Kirchen, die Uferpromenade, die alte Stadtseilbahn, traumhafte Plätze und Straßen erwarten die Gäste ebenso wie der hiesige Leuchtturm. Erlebenswert sind auch zahlreiche Museen, das prunkvolle Schloss Miramare auf den Klippen vor dem Golf von Triest und die hier so traditionsreichen Kaffeehäuser. Wer würde nicht gerne nach einem Aperitiv Richtung Meer spazieren um dort den Sonnenuntergang zu erleben?

Von Wien sind es knappe fünf Stunden, die einen von Cozze im Hafen der Stadt trennen – KärntnerInnen wie SteirerInnen dürfen sich über eine kürzere Fahrzeit freuen.

 

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VENEDIG – Die Stadt der Träume

„Venice is like eating an entire box of chocolate liqueurs in one go”, erkannte Truman Capote. Und da die Stadt der Kanäle und Gondoliere kaum einer weiteren Beschreibung bedarf, gibt es hier noch eine weitere Zitatauswahl zur zeitlosen Schönheit:
„And off in the far distance, the gold on the wings of the angel atop the bell tower of San Marco flashed in the sun, bathing the entire city in its glistening benediction.” (Donna Leon - Death in a Strange Country)
“Venice, it's temples and palaces did seem like fabrics of enchantment piled to heaven.” (Shelley)
Wer noch immer nicht überzeugt ist, möge doch an den Markusplatz denken, mit seinem majestätischem Dom, an die mehr als 400 Brücken, den Dogenpalast und die Glasbläserinseln. Zu dieser Jahreszeit muss man sie mit weniger TouristInnen teilen - die Gässchen der berühmten Stadt.

InnsbruckerInnen müssen für die Fahrt vier Stunden einplanen, von Wien aus sind es sechs.

 

(c) Anna Morandini

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IN DIE BERGE – Weil Schifoan is des leiwandste..

..wos i mir nur vorstellen konn! Es muss nicht immer der Süden sein: Für viele ambitionierte HobbyschifahrerInnen ist das 8. Dezember-Wochenende der langerwartete Saisonstart. Abhängig von der Schneelage ist man dabei außer bei Gletschern natürlich allemal, ansonsten steht dem sportlichen Sonnentanken in den Bergen nichts entgegen, zumal die Fahrzeit österreichweit sehr gering ist. Pluspunkte sind die leeren Pisten (man denke an die Semesterferien und freue sich!) genauso wie die ersten Germknödel der Saison.

Anreisezeit im Land der Berge absolut vorteilhaft.

 

(c) Anna Morandini

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LAIBACH/LJUBLJANA – Unentdecktes Juwel

Als „unentdecktes Juwel Europas“ und in seiner Architektur mit Prag vergleichbar, preist die örtliche Tourismusinformation ihre Stadt an. Und das zu Recht. Verschiedene Epochen prägen das Stadtbild ebenso wie der Fluss Ljubljanica, der zu einer Fahrt im Panoramaboot einlädt. Als Stadtsymbol thront ein Drach auf einer der sehenswerten Brücken der Stadt, die man am besten vom Aussichtsturm der Burg überblickt. International beachtet sind die archäologischen Schätze des Museums: Die römische Stadt Emona, deren Gründung 2000 Jahre zurückliegt. Gäste können in Laibach zudem die Arbeiten des berühmten Architekten Jože Plečnik bewundern und die „Grüne Hauptstadt Europas“ ins Herz schließen. Ein besonderer Geheimtipp!

Vier Stunden sollte man für die Fahrt aus Wien planen, drei aus Salzburg und eine aus Villach.

 

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ROADTRIP MAL ANDERS

Als weitere Ziele empfehlen sich das als eine der schönsten Städte der Welt geltende Prag, die bunte deutsche Stadt der drei Flüsse Passau, die norditalienischen Schönheiten Meran, Bozen und Udine oder – weil es „daheim“ doch auch ziemlich schön ist – die Christkindlmärkte von Innsbruck über Salzburg und Wien, bis nach Graz und Klagenfurt.

 

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Ein schönes verlängertes Wochenende – egal ob daheim, in den Bergen oder im Süden – und eine zauberhafte Adventzeit!

Anna

 

 

 

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Jugendportal.at wurde zuletzt am 21.08.2019 bearbeitet.

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