Illustration mit der Nummer 5 und Schrift "KI-Check" und einem Mädchen mit Laptop, Kopfhörern und einem Stift in der Hand.

So erkennst du KI-Videos!

Zugegeben, es wird immer schwieriger, Videos und Fotos, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt wurden, von echten Bildern zu unterscheiden. Spätestens seit Video-Generatoren wie Gemini Nano Banana und Sora 2 auf den Markt gekommen sind, sind Deepfakes jeder Art immer besser geworden.

Professionelle KI-Tools sind leicht zu bedienen und einfach erhältlich, was auch erklärt, warum TikTok, Instagram und YouTube derzeit regelrecht von Fakes überschwemmt werden. Auf ersten Blick sehen sie richtig echt aus, aber die Inhalte und Themen sind oft extrem schräg und teilweise grenzwertig. Es gibt auch ein neues Wort dafür: „AI-Slop“, zu deutsch: schlampig und schmutzig.

Aber: Schlampig ist in diesem Fall sogar gut für alle, die KI-Videos entlarven möchten! Denn es ist definitiv möglich, mit KI erstellte Inhalte aufgrund der vielen schlechten Details zu erkennen. Und dabei kannst du dich auch auf dein Bauchgefühl verlassen...

Die wichtigste Frage: Kann das überhaupt stimmen?

Will Smith springt vom Stephansdom? Ein Känguru beim Check-In am Flughafen? Ein Bär hüpft auf einem Trampolin?

Glaub nicht alles, was in deinen Stream auf TikTok, Instagram oder WhatsApp gespült wird.

Dabei kannst du dich auch auf dein Gefühl verlassen – wenn dir etwas komisch vorkommt, solltest du dir das Bild nochmals ganz genau anschauen und auf den Ursprung zu achten. Wer hat das Bild gepostet? Vertraust du dieser Quelle? Was fühlst du, wenn du das Video siehst und ist es ein gutes Gefühl?

Bleib kritisch!

Objekte verhalten sich oft unnatürlich

Autotüren öffnen sich in der falschen Richtung, Türen ohne Türschnallen, eine Weihnachtsszene mit Menschen ohne Gesicht.

Achte auf Pixelfehler, verschwommene Hintergründe und unnatürliche Schatten.

Viele Tools sind schon sehr ausgereift und können Videos und Bilder generieren, die sehr realistisch aussehen. Doch sie enthalten viele unlogische Fehler. Objekte verhalten sich unnatürlich, Schatten drehen sich in alle Richtungen, Dinge sind verzerrt.

Das menschliche Auge kann solche Fehler erkennen. Schau genau!

Mach eine Rückwärtssuche

Mit der Rückwärtssuche kannst du überprüfen, wo und wann Bilder und Videos das erste Mal aufgetaucht sind. Auch ähnliche Bilder können gefunden werden – so siehst du, ob das Bild bearbeitet oder aus dem Zusammenhang gerissen wurde.

Mit der Bildersuche auf images.google.de kannst du ein Bild selbst hochladen oder die Webadresse (URL) eingeben. Klicke dann auf „Bildquelle suchen“.

Linktipp: KI prüfen

Mit der kostenlosen Website Hive Moderation kannst du sowohl Bilder als auch Texte prüfen lassen.

Video-Tipp

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