Eine Gruppe jugendlicher Personen sitzen in einem Sesselkreis und diskutieren.

Politik und Verwaltung entscheiden jeden Tag über Dinge, die unser Leben betreffen – zum Beispiel Ausbildung, Gesundheit, digitale Medien oder Freizeit. Damit die Ministerien dabei nicht aneinander vorbei arbeiten, gibt es in Österreich eine gemeinsame Jugendstrategie: Sie legt Jugendziele fest und sorgt dafür, dass daraus konkrete Maßnahmen werden. Hier erfährst du, was die Jugendstrategie ist, wer sie umsetzt, was sie erreichen soll – und wie du mitreden kannst!

Was ist die Jugendstrategie?

Mit der Jugendstrategie überlegen Politik und Verwaltung gemeinsam, was junge Menschen in Österreich brauchen und wie ihr Leben noch besser werden kann. Sie dient als gemeinsamer Plan der Bundesregierung, um gezielt auf die Lebensrealität von Jugendlichen einzugehen.

In diesem Plan werden klare Ziele festgelegt, die alle Ministerien gemeinsam durch abgestimmte Projekte und Angebote erreichen wollen.

Jugendziele sagen dabei, was erreicht werden soll. Maßnahmen sind die konkreten Angebote und Projekte, die dafür umgesetzt werden.

Aktuell gibt es 35 Jugendziele, die sich auf diese vier großen Bereiche verteilen:

  • Bildung und Beschäftigung: Damit du die besten Chancen für deine berufliche Zukunft hast.
  • Beteiligung und Engagement: Deine Meinung und dein Engagement sollen ernst genommen werden.
  • Lebensqualität und Miteinander: Hier dreht sich alles darum, dass es dir gut geht und wir in Österreich fair zusammenleben.
  • Medien und Information: Es geht um Möglichkeiten in der digitalen Welt, aber auch um Schutz vor den Gefahren.

Eine Jugendstrategie für dich

Aus Jugendzielen entstehen Maßnahmen, die für junge Menschen etwas verbessern.

Einige Maßnahmen der Jugendstrategie kennst du vielleicht schon – hier sind nur ein paar Beispiele. Weitere findest du in der Infobox rechts!

Mitreden und mitgestalten

Die Österreichische Jugendstrategie hat ein weiteres wichtiges Ziel: Junge Menschen sollen bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, mehr mitreden und mitgestalten können. Ihre Meinungen, Anliegen und Bedürfnisse sollen ernst genommen und in Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden – damit nicht über junge Menschen entschieden wird, sondern gemeinsam mit ihnen.

Es gibt bei der Österreichischen Jugendstrategie immer wieder Möglichkeiten, sich aktiv zu beteiligen. Dabei ist klar: Junge Menschen sind eine sehr vielfältige Gruppe mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Interessen. Was für die einen wichtig ist, spielt für andere vielleicht kaum eine Rolle.

Genau hier setzen die sogenannten Reality Checks an. Mit diesen fließen die unterschiedlichen Perspektiven von jungen Menschen in die politischen Entscheidungen und die geplanten Maßnahmen ein.

Neue Jugendziele 2026: Deine Meinung zählt

Auf dem Jugendportal werden wir dich in den kommenden Monaten über Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen der Jugendstrategie informieren.

Schriftzug Österreichische Jugendstrategie mit kleiner Österreich-Fahne

Die Österreichische Jugendstrategie in aller Kürze

Was ist die Österreichische Jugendstrategie?
Ein gemeinsamer Plan von Politik und Verwaltung für gute Rahmenbedingungen für junge Menschen.

Wer setzt sie um?
Alle Bundesministerien – oft gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern außerhalb der Verwaltung.

Wofür ist sie da?
Damit Ziele für junge Menschen vereinbart werden – und die Umsetzung messbar und nachvollziehbar bleibt.

Was hat sie mit deinem Leben zu tun?
Viele Angebote, Projekte und Rechte, die du kennst, hängen mit Jugendzielen und Maßnahmen zusammen.

Was beinhaltet sie?
Jugendziele, dazugehörige Maßnahmen (also konkrete Aktivitäten) und Berichte, die zeigen, was schon umgesetzt wurde.

Infobox: Mehr Beispiele aus der Jugendstrategie

Weiterführende Links und Quellen