Mit Mobiltelefon und sozialen Medien sind junge Menschen heute besser connected als jede Generation davor. Wir chatten und kommentieren, wir lachen über Memes, wir verschicken sie und machen Screenshots. Wir bekommen und wir verteilen ständig lauter Herzchen.
Aber: So richtig langfristig glücklich macht uns das nicht, oder?
Und dann dieser unterbewusste Wunsch, sich ständig mit anderen Menschen zu vergleichen. „Alle haben mehr Spaß als ich, alle sind erfolgreicher, niemand ist so langweilig wie ich.“
Die Angst, etwas zu verpassen – Fear of Missing Out, oder auch FOMO genannt –, macht uns noch einsamer.
Doomscrolling. Das ist die Faszination von Breaking News und vorwiegend schlechten Nachrichten, zum Beispiel über die Pandemie, Klimakrise, Wirtschaftspleiten, Todesfälle und andere Katastrophen. Man denkt sich: „Vielleicht kommen ja doch noch einmal gute Nachrichten? Oh nein, es wird alles nur noch schlimmer...“
Und trotzdem bleiben viele am Handy und scrollen und scrollen weiter. Viele können sich nicht davon wegreißen.
Nicht nur der gesteigerte Konsum von negativen Nachrichten, sondern zu viel Social Media generell kann psychisch belastend und überfordernd sein. Auswirkungen auf Schlaf- und Ernährungsgewohnheiten bis hin zu Depressionen und Angststörungen können die Folge sein.